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Zahnbelag und Zahnstein
gehören untrennbar zusammen. Ohne Zahnbelag (Plaque) kein Zahnstein.
Denn Zahnstein ist nichts anderes als verkalkte Plaque. Dort
wo die Ausführungsgänge der Speicheldrüsen münden, sieht man
oft vermehrt Zahnstein. Das hängt mit der Zusammensetzung des
Speichels zusammen.
In ihm finden sich Phosphat - und Kalziumionen, die in saurem Milieu ausfallen. Da die
Bakterien in der Plaque Säuren produzieren, lagern sich die aus der Lösung gegangenen
Ionen im Zahnbelag ab.
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Gießen Sie
einmal den Saft einer Zitrone in ein Glas mit Leitungswasser.
Das vormals klare Wasser wird trüb. Durch den niedrigen pH-Wert
fallen die Kalziumionen aus der Lösung. Wenn Sie lange genug
warten, können Sie auch beobachten, wie sich am Glasboden Sediment
absetzt.
Wieviel Kalzium ausfällt, hängt von der Wasserhärte in Ihrem
Wohnort ab. Je härter das Wasser ist, desto mehr Kalk wird ausfallen.
Ähnliches geschieht auch im Mund. Je mehr Kalzium im Speichel gebunden ist, desto mehr
Zahnstein kann sich bilden. |