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Sie haben Kinder? Herzlichen Glückwunsch!
Dann möchten Sie wie alle Eltern sicherlich nur das Beste
für Ihr Kind. Sie achten auf saubere Kleidung, auf gesunde
Ernährung und, und, und...! Achten Sie auch auf gesunde
Zähne?
Zähneputzen ist dabei nur einer von vielen Bausteinen zur
Vermeidung von Karies. Es gibt dabei noch so einiges was
Sie unbedingt wissen sollten. Und das erfahren Sie hier.
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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
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Bild:Elmex-Forschung |
Wie in allen Sprichwörtern
steckt auch in diesem ein wenig Wahrheit. Kinder ahmen oft
die Verhaltensweisen der Eltern nach. Das soll nun nicht
heißen, daß Kinder automatisch und freiwillig Zähneputzen.
Aber wenn Sie als Eltern regelmäßig putzen, fällt es leichter
den Sinn des Zähneputzens zu vermitteln.
Auch beim leidigen Thema Süßigkeiten können die Eltern einiges
tun. Wenig Sinn macht ein generelles Verbot der Leckereien.
Das können Sie auf Dauer nicht kontrollieren.
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Besser Ihr Kind
nascht, weiß aber warum Schokolade schlecht für
die Zähne ist und putzt danach.
Hier ist Konsequenz in der Erziehung gefordert, aber auch
Ehrlichkeit und Verständnis. Simple Verbote oder halbherzige
Erklärungen wie: "Das ist eben so!", könnten Sie
bei Kindern in arge Bedrängnis führen.
Erklären statt verbieten. Kinder verstehen mehr als mancher
Erwachsene glaubt.
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Bild: Elmex-Forschung |

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Wenn es
Ihr Kind zuläßt, massieren Sie sanft die zahnlosen Kieferanteile
mit einem Wattestäbchen oder dem Finger der gewaschenen Hand.
So gewöhnt es sich schon früh an einen Fremdkörper im Mund.
Das erleichtert Ihnen später die Pflege der ersten, und das
Nachputzen der folgenden Zähne.
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Beginnen Sie
kurz nach der Geburt mit der Vitamin-D - und Fluorprophylaxe.
Der Körper baut das Fluor schon bald in den entstehenden Zahn
ein. Damit stellen Sie sicher, daß die Zähne nach dem Durchbruch
unempfindlicher gegen Karies sind.
Aber Vorsicht! Zuviel Fluor kann Fluorose auslösen.
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Die ersten Zähnchen
suchen sich ihren Weg an die Oberfläche. Das kann mit Schmerzen
und Fieber (Zahnfieber) einhergehen. Erleichtern können Sie
es dem Kind, wenn es auf etwas hartes beißen kann. Dazu gibt
es spezielle Beißringe, die aber meist aus Kunststoff bestehen.
Hier könnten Weichmacher die Gesundheit Ihres Kindes gefährden.
Die Stiftung Warentest, oder eine Verbraucherberatungstelle
hilft hier gerne weiter. Alternativ können Sie auch eine harte
Brotrinde verwenden.
Die Muttermilch enthält den für die Zähne weniger gefährlichen Milchzucker. Entfernen
Sie aber trotzdem regelmäßig alle Beläge auf den neuen Zähnen. Gut geeignet sind dazu
Wattestäbchen oder ein feuchtes Mulltuch.
Falls Sie Ihrem Kind gerne Tee geben möchten, verwenden Sie nur ungezuckerten Tee. Wenn
die Muttermilch alleine nicht mehr ausreichen sollte, geben Sie nur Breie ohne
Zuckerzusatz. |
Spätestens wenn
das Kind abgestillt ist wollen viele Eltern ihren Kindern
mit Säften etwas Gutes tun. Beachten Sie aber, daß auch bei
Fruchtsäften ohne Zuckerzusatz ein natürlicher Fruchtzuckeranteil
vorhanden ist. Hinzu kommt die erhebliche Menge an Fruchtsäure
in den Säften. Diese kann den Zahnschmelz angreifen und zu
dauerhaften Schäden führen. Besonders gefährlich sind Säfte
in der Nuckelflasche. Hier werden die Zähne von der Flüssigkeit
vollständig umspült. Dabei wird jeder Anteil des Zahnes erreicht.
Geben Sie Säfte deshalb nie unverdünnt und lassen Sie Ihr Kind nicht stundenlang an der
Flasche nuckeln. Nach Fruchtsäften nicht vor Ablauf einer halben Stunde Zähneputzen. Der
durch die Fruchtsäure angelöste Schmelz könnte dadurch leicht entfernt werden. |

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Im Alter
von 2 Jahren sollte schon 2 mal am Tag behutsam geputzt werden.
Dabei geht es nicht so sehr um Gründlichkeit. Viel wichtiger
ist es, daß Ihr Kind sich mit der Zahnbürste vertraut macht
und Bewegungsabläufe üben kann.
Welche Zahnputztechnik angewendet wird ist vorerst zweitrangig.
Ihre Aufgabe ist es das Putzen zu erklären und zu helfen.
Lassen Sie dem Kind Zeit, machen Sie ein Spiel daraus.
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Bild: Elmex-Forschung
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Sie sollten aber
immer das Putzergebnis kontrollieren. Das gilt auch für Kinder,
die später ohne Hilfe putzen können. Dabei können Sie verhindern,
daß sich falsche Putztechniken einschleichen. Meist werden
Sie nachputzen müssen. Sagen Sie dem Kind wo es nicht sorgfältig
genug geputzt hat.
Es wird manchmal nicht einfach sein die Kinder zur Mundhygiene
zu motivieren. Bleiben Sie konsequent, denn eine Zahnbehandlung
in diesem Alter ist meist nervenaufreibend. Benutzen Sie eine
Kinderzahncreme.
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Zahnpflege
sollte schon früh beginnen, um das Kind an diese tägliche (manchmal
lästige ) Aufgabe zu gewöhnen. Sie beugen damit aufwendigen
Behandlungen vor und tun gleich noch etwas für sich selbst.
Falls es nicht klappt, drohen Sie nicht mit dem bösen
Zahnarzt. Sie tun Ihrem Kind und sich damit wirklich keinen
Gefallen. Kinder werden immer versuchen ihre Grenzen auszutesten.
Bei der Mundhygiene, sollten Sie aber keine Kompromisse eingehen.
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